Kurzzeittherapie

Voraussetzung
Die Voraussetzungen für eine Behandlung/Rehabilitation sind die Kontaktaufnahme mit unserem Betreuungsteam (Aufnahmegespräch), ein positiv absolvierter körperlicher Entzug bzw. Teilentzug und die Klärung der Kostenübernahme.

Dauer
Die Dauer der stationären Kurzzeittherapie beträgt bis zu 6 Monate und findet in den stationären Einrichtungen des Vereins statt.

Zielgruppe
Die stationäre Kurzzeittherapie ist gedacht für erwachsene Suchtkranke die einer kurzfristigen stationären Intervention bedürfen, die rasch stabilisiert werden können und in einer weiterführenden ambulanten Therapie behandelt werden können. Idealerweise sind diese KlientInnen in ihrem persönlichen Umfeld noch sozial integriert. Eine abgeschlossene Ausbildung oder eine Arbeitsstelle ist vorhanden bzw. es kann wieder rasch ein Arbeitsplatz gefunden werden.
Aufnahme finden auch KlientInnen mit einer Weisung zu einer gesundheitsbezogenen Maßnahme („Therapie statt Strafe“ nach §35 und § 39 SMG, § 50/51 StGB, § 173 StPO, § 179 StVG), da der Bund die stationären Behandlungskosten nur bis zu einem Ausmaß von 6 Monaten übernimmt.

Behandlung/Rehabilitation
Die Betroffenen nehmen, wie alle anderen KlientInnen der Therapeutischen Gemeinschaft, am gesamten Therapieprogramm teil und werden vom jeweiligen multiprofessionellen Team (ärztliche, klinisch-gesundheitspsychologische und psychotherapeutische Behandlung/Rehabilitation, Arbeitstherapie, aktive Freizeit, sozialarbeiterische und sozialpädagogische Betreuung etc.) begleitet.
Nach einer Eingliederungsphase und einer Motivationsphase wechseln die KlientInnen in eine Umsetzungsphase. Sie dient der Auseinandersetzung mit dem Erarbeiteten, der Vorbereitung und Planung der Zeit nach dem stationären Therapieaufenthalt und dem Übergang in die ambulante Behandlung/Rehabilitation.

Ziel
Ziele sind entweder ein abstinentes oder ein substituiertes Leben ohne Beikonsum sowie Stabilisierung und rasche Reintegration in ein soziales Umfeld.