Ambulante Vorbereitung

Im Mittelpunkt stehen die Vorbereitung auf einen stationären Aufenthalt bzw. auf das Leben in der Therapeutischen Gemeinschaft und die Unterstützung bei der Regelung der dazu notwendigen Schritte. Das Beratungsteam ist in ganz Österreich für Betroffene unterwegs. Gespräche finden in Krankenhäusern, Justizanstalten, Einrichtungen der Sozialen Arbeit, in den Beratungszentren des Vereins Grüner Kreis und überall dort statt, wo sich Hilfesuchende aufhalten.

Betroffene aus Wien
Für KlientInnen mit Hauptwohnsitz in Wien erfolgt die ambulante Vorbereitung durch die MitarbeiterInnen des multiprofessionellen Teams im ambulanten Beratungs- und Betreuungszentrum Wien.

Betroffene aus den Bundesländern
KlientInnen aus den Bundesländern bzw. JustizklientInnen werden durch die MitarbeiterInnen des multiprofessionellen Beratungsteams in den ambulanten Beratungs- und Betreuungszentren Wien, Linz, Graz, Klagenfurt und Wiener Neustadt betreut.

Vorbereitung
Betroffene werden in regelmäßig stattfindenden Gesprächen auf die Möglichkeiten und Bedingungen der jeweiligen stationären Behandlungsform vorbereitet. Hierzu werden allgemeinmedizinische und psychiatrische Abklärungen durchgeführt und die Dosierungen allfälliger Substitutionsmittel oder anderer Medikamente besprochen. SozialarbeiterInnen helfen bei der Regelung persönlicher Angelegenheiten (Wohnsituation, Amtswege, Haustiere, Postnachsendungen, Krankenversicherung etc.). KlientInnen mit Hauptwohnsitz in Wien werden in dieser Phase auch klinisch-gesundheitspsychologisch bzw. psychotherapeutisch betreut.
Nach schriftlicher Zusage der Kostenübernahme und nach Abschluss der ambulanten Vorbereitung können KlientInnen stationär aufgenommen werden.

Aufnahme
Es besteht die Möglichkeit eines stationären körperlichen Teil- oder Vollentzugs bzw. einer Alkoholrehabilitation (derzeit nur für Wiener KlientInnen) im Sonderkrankenhaus Marienhof oder die Möglichkeit, in einer abstinenzorientierten stationären Einrichtung aufgenommen zu werden. Der körperliche Vollentzug muss in diesem Fall vor der Aufnahme ambulant oder stationär erfolgt sein.
Nach erfolgtem Teilentzug ist es auch möglich, in ein substitutionsgestütztes stationäres Setting aufgenommen zu werden. Auch hier ist in weiterer Folge eine Substitutionsreduktion möglich.

Ausschlusskriterien
Ausschlusskriterien sind akute Suizidalität und komplexere Fälle, die aufgrund ihrer psychiatrischen Erkrankung bzw. somatischen Beschwerden vorerst die Behandlung/Rehabilitation in einem Schwerpunktkrankenhaus notwendig machen.